WICHTIG: Die Recovery-Festplatte sollte nur bei einem Totalausfall des Systems (d. h. alle Festplatten beider Knoten sind defekt) verwendet werden! Wenn das System auf Knoten A mit einer Recovery-Festplatte läuft, muss der zweite Knoten (Knoten B) per Knoten ersetzen neu installiert werden. Das Starten des zweiten Knotens mit einer alten Datenbasis (Festplatte) ist nicht zulässig und wird nicht unterstützt.
Seit HiPath 4000 V6 R2.15 wird eine erfolgreich erstellte Recovery-Festplatte mit einem speziellen Flag gekennzeichnet.
Die OpenScape 4000-Plattform prüft bei jedem Start ob dieses Flag vorhanden ist. Falls die Plattform dieses Flag erkennt, wird nach einem zweiten verfügbaren Knoten (Status „aktiv“) gesucht. Ist kein „aktiver“ Knoten vorhanden, so wird der Startvorgang wie gewöhnlich fortgesetzt und das spezielle Flag entfernt. Wenn jedoch ein „aktiver“ Knoten vorhanden ist, wird der Start des betreffenden Knotens verhindert und ein neuer LINUX-Reboot ausgelöst. (Dies führt zu einer „Startschleife“ des Knotens, in der die Recovery-Festplatte verwendet wird, solange der Partnerknoten aktiv ist.) Wenn das System vollständig wiederhergestellt wurde und beide Knoten (Duplex) betriebsbereit sind, sollte natürlich eine neue Recovery-Festplatte erstellt werden.
Falls in einer Mehrknotenbereitstellung (cPCI) nur ein Knoten ausfällt, darf keine Recovery-Festplatte verwendet werden. Reinstallieren Sie stattdessen den ausgefallenen Knoten als Duplex Replacement-Bereitstellung.